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Blog: Ich|Schmuck|Welt
12 Jahre schmuckkurse.ch

12 Jahre schmuckkurse.ch

Zum 12 jährigen Jubiläum gab es am 26. Januar 2010 einen Gratis-Kurs. Hunderte von kreativen Menschen tragen mit viel Freude ihren bei Schmuckkurse.ch selber hergestellten Schmuck. Ihre Freude ist auch meine Freude, herzlichen Dank!







CHRONIK:


Einige der ersten Kurse werden vom Schulamt subventioniert und kosten sagenhaft günstige 40 Franken! Auch das Wärchuus und die Volkshochschulen in Thun und Spiez engagieren sich Jahr für Jahr für einige sehr spannende Schmuck-Kurse.



Das Schulzentrum Noss führt in Zusammenarbeit mit schmuckkurse.ch die beliebten Projektwochen "Cooler Schmuck, ganz heiss" durch. Jedes Jahr wählen die Schüler und Schülerinnen diese Möglichkeit, um Einblick in ein interessantes Kunsthandwerk zu erhalten und sich selber oder der Freundin ein individuelles Schmuckstück zu kreieren.



Schon bald wird die Weiterbildung von Lehrkräften ein wichtiger Teil des Programms. Zuerst für den bernischen Werkunterricht, dann auch an den gesamtschweizerischen Kursen, die 1999 in Thun stattfinden. Dabei stossen die verschiedenen Gusstechniken, sowie das Thema 'Schmuck aus Kunststoff und Fundgegenständen' auf grosses Interesse.



Immer wieder fertigen sich Paare ihre Eheringe in der Profi-Werkstatt selber an und staunen, wie schön und einzigartig ihre Symbole der Verbundenheit werden. Die Kunden kommen von Kempten(D) über St. Gallen bis gleich nebenan. Um die Betreuung zu optimieren und die Terminwahl zu vereinfachen, werden diese Kurse mit dem interessierten Paar nach Wunsch geplant und durchgeführt.



Sehr genüsslich sind die Ferienkurse im Tessin, wo jeweils im Sommer mit viel Enthusiasmus an den edlen Stücken gefeilt und geschliffen wird. Für eine gut ausgerüstete Werkstatt wird das Material per Lastwagen von Thun nach Miglieglia (TI, Malcantone) transportiert. Natürlich trägt die wunderschöne Umgebung wesentlich zur gehobenen Stimmung bei und die freie Zeit wird oft gesellig in einem der vielen Grotti oder Ristoranti verbracht.



Die Wochenkurse in Thun, die immer im Frühling und Herbst stattfinden, lassen den Kursteilnehmenden viel Zeit, um in die Welt der Kugelpunzen, Oesenriegel, Schmirgellatten, Lötpinzetten und Mattschlagbürsten einzutauchen. Das wertvolle Material inspiriert die Suche nach einem einmaligen Design.



Seit Beginn der Kurse kommen einzelne "beinahe-Profis" immer wieder in die sogenannten Fortsetzungskurse und erschliessen sich neue Herausforderungen. Der ausdauernste Teilnehmer ist inzwischen bei seinem 15. Kurs angekommen. Goldschmied war schon als Kind sein Traumberuf und jetzt kann er seinen "verrückten" Ideen freien Lauf lassen. Der Experimentierlust wird durch eine offene Haltung viel Raum gegeben.



Auch Firmen und Hochzeits-Gesellschaften nehmen gerne die Möglichkeit wahr, den "Schmuck-Guru" für einen kurzen Event an ihr Fest einzuladen. So wird zum Beispiel ein Brautpaar damit überrascht, dass es ein "Übergwändli" anziehen muss und, umringt von den geladenen Gästen, ein Schmuckstück giessen darf. Oder ein Team aus einer grossen Computerfirma sieht sich mit den Tücken der Goldschmiedekunst konfrontiert, wo tatsächlich noch alles von Hand gearbeitet wird. Zum Schluss schmücken sie sich stolz mit den feingerillten Resultaten aus dem Sepia-Guss.



Zum 10 jährigen Bestehen der Schmuckkurse waren die ehemaligen Teilnehmenden eingeladen, im Atelier Nostalgie-Luft zu schnuppern und hatten die Chance, einen Gratiskurs oder Materialgutscheine zu gewinnen. Die Glücklichen freuen sich inzwischen an ihren selber gestalten Schmuck-Modellen.



Dank der Website Schmuckkurse.ch und dem Newsletter-Abo können sich Interessierte über das aktuelle Kurs-Angebot informieren und sich die neusten Kursinfos per E-Mail zuschicken lassen. Durch den weltweiten Zugang zum Internet erreicht das Angebot auch Menschen in weit entfernten Gegenden. So kamen schon diverse Gäste aus dem "grossen Kanton" oder von Griechenland. Natürlich nicht nur für das Kurs-Angebot, sondern auch, um unsere wunderschöne Gegend zu geniessen.



Anregungen für neue Kursangebote kommen auch immer wieder von Kursteilnehmenden und gerne tüftelt der vielfältig interessierte Kursleiter immer wieder an Neuem. Auch seine Lust am Reisen macht sich bemerkbar: Zum Beispiel findet ein Kurs in einem alten Bauernhaus in Saxeten, im Berner Oberland, statt. Und durch ehemalige Kursteilnehmende ergab sich die Möglichkeit, das Kursangebot auf die Kanarischen Inseln zu "globalisieren".



Dank den vielen interessanten Menschen und den herausfordernden Ideen wird die Arbeit des Kursleiters nie langweilig. Gerne gibt er sein Wissen weiter und teilt seine Kreaivität mit andern. Die freudig glänzenden Augen am Schluss des Kurses belohnen sein Engagement.


Vielen, herzlichen Dank und willkommen in den weiteren Kursen!